Baby im Beutel Teil 2.

Tragen macht auch heute noch eine Menge Spaß

Hier die Vorteile vom Tragen aus meiner Sicht:
– Menschenkinder sind Traglinge. Man kann durch das Tragen sein Kind nicht verwöhnen, da es ein Grundbedürfnis ist.
– wenn wir die kleine Dame tragen ( ja auch heute noch), haben wir die Hände frei, um etwas zu machen, wie den Haushalt, kochen oder auch mal etwas nähen.
– Draußen beim Spazierengehen ist man einfach mobiler und hat die Hände frei, für Geschwister oder den Hund. Da die Rücksichtnahme für Kinderwagen erschrecken gering ist, ist tragen einfach praktisch.
– Durch eine gute Tragehilfe bzw. eine gute Bindeweise wird der Beckenboden und der Rücken des Tragenden entlastet.
– Tragen stärkt die Bindung zwischen Baby und Eltern
– Tragen ist oft eine der leichtesten Möglichkeiten, sein Baby zu beruhigen (ja, dass kann ich nur zu gut bezeugen)
– Durch das Tragen bekommt das Baby viele Sinnesanregungen
– Getragene Babys schreien weniger

Da unsere Tochter in den ersten drei Monaten ein „Kolik“ Baby war, hat uns das Tragen über die ein oder andere Schreiphase hinweg geholfen.
Sie wollte einfach ganz nah bei Mama oder Papa sein und geschaukelt werden und das klappt am besten im Tragetuch.
Wie gut das die Mama schon vor der Ankunft der kleinen Dame eine Trageberatung gemacht hatte und wusste wie man mit dem Tuch umgeht und so die kleine Dame schnell und Vorallem sicher ins Tuch gebunden bekommt.

collage-didymos-beige-grün_frickeltanteHier findet ihr eine Trageberaterin in Eurer Nähe: www.tragenetzwerk.de
Viele Trageberaterinnen sind im Tragenetzwerk. Auf der Homepage findet man viele nützliche Infos zum Thema Tragen, außerdem gibt es eine Beraterinnenliste. Netzwerkberaterinnen bilden sich ständig fort und nehmen an verschiedenen Veranstaltungen teil (z.B. Babywelt-Messe Rhein/ Ruhr im April)

Tragen rockt einfach. Es gibt so viele tolle Tücher und Tragehilfen. Trotz der großen Vielfalt sollte man auf einige Dinge wirklich achten.

  • Der Rücken des Kindes muss gut gestützt und die natürliche Rundung der Wirbelsäule muss möglich sein (bei älteren Kindern ist der Rücken nicht rund, wenn sie wach sind. Er muss sich aber runden können, wenn sie schlafen)
  • Die Knie des Babys sollten angehockt sein und die Beine leicht gespreizt.
  • Es sollte so fest gebunden sein, dass das Baby dicht am Körper des Tragenden bleibt, wenn dieser sich nach vorne beugt.
  • Das Baby sollte so hoch getragen werden, dass der Träger seinen Kopf küssen kann.
  • Immer mit dem Gesicht zum Tragenden (Wenn ich vor dem Bauch trage, mit Blick zu mir, wenn ich auf dem Rücken trage, so, dass es über meine Schulter nach vorn sehen kann)
  • Der Kopf muss gut gestützt sein (spätestens dann, wenn das Kind eingeschlafen ist)
  • Der Steg der Tragehilfe oder der Stoff des Tagebuchs sollte von Kniekehle zu Kniekehle reichen
  • Die Trageweise muss für den Träger komfortabel sein

Am Anfang muss man echt einfach üben, üben und nochmal üben, bis das Tuch perfekt gebunden ist.
Aber dann macht das Tragen so richtig Spaß.

Wir haben mittlerweile schon einen kleinen Tragehilfen- und Tücher- Fundus.
Mein Mann sieht das anders, aber im Gegensatz zu anderen Trageverrückten, sind es nicht viele Tragen.

rückentrage-vater-tochter-nordsee_frickeltanteDie ein oder andere Trage habe ich auch schon verlieren. Denn um mich herum gibt es immer mehr Mamis die tragen möchten. Und da wir ja eh immer nur eine Trage benutzen können, kann man ja auch mal was verleihen.

Im Rahmen meiner Möglichkeiten zeige ich auch gerne mal, wie man so eine Trage oder das Tuch benutzt. Bin aber auch immer ehrlich, wenn ich nicht weiter weiß und empfehle eine Beratung.
Vielleicht mach ich auch irgendwann mal die Weiterbildung zur Trageberaterin.
Da gibt es verschiedene Trageschulen.
Hier sind einige:

Clau-Wi
Trageschule Hamburg
Trageschule Dresden
Trageschule NRW

Also keine scheu vor einem 4.80m langem Tuch einfach mal ausprobieren, vielleicht am Anfang mit einem Teddy.

Einen Post über das Tragen habe ich noch. Dabei geht es um den Sport mit Kind in der Trage.

Glück Auf!
Mela

Baby im Beutel

Schon vor der Geburt der kleinen Dame war klar, dass wir unser Baby im Tuch oder in der Trage tragen möchten.
Der Plan war, Sie hin und wieder zu tragen. Das uns das Tragen die ersten drei Monate täglich begleiten würde, wussten wir bis dahin nicht.

Beim Geburtsvorbereitungskurs war Tragen auch ein Thema. Leider habe ich nur Bahnhof verstanden.
Also habe ich abends die Jungs von Goo*le los geschickt und war fast erschlagen von dem Angebot an Tüchern und Tragen. Da ich absolut keine Ahnung hatte, bin ich erstmal nach der Optik gegangen. Hatte ich mich entschieden, las ich in einem Forum wie schlimm das Tuch/ die Trage sei.

Ich bin fast wahnsinnig geworden.
Zum Glück bin ich irgendwann auf einen Beitrag gestoßen, in dem zu einer Trageberatung geraten wurde, da wird geschaut was am besten zu einem passt.

Gott sei dank, mir kann doch noch jemand helfen, ohne, dass ich meinem Kind Schaden zufüge.

Schnell war die Trageberaterin in meiner Nähe gefunden. Eine Freundin und ich sind zusammen dahin, denn Sie wollte auch ihren Bauchzwerg  tragen.

Nach etwa 2 Stunden waren wir viel schlauer was das Tragen angeht und eine Beratung würde ich auch wirklich jedem ans Herz legen der sein Kind tragen möchte denn:

  • während einer Trageberatung, die etwa 1,5- 2,5 Stunden dauert, nimmt sich die Beraterin Zeit um die verschiedenen Bindeweisen und Tragehilfen vorzustellen, je nachdem was gewünscht ist.
    Anschließend wird die gewählte Bindeweise geübt, bis sich der Tragende wirklich sicher fühlt.
  • und da nicht jede Tragehilfe gleich gut zu jedem passt ( das musste bzw durfte ich auch feststellen),
    kann man bei der Trageberatung einfach mehrere ausprobieren. Damit spart man Fehlkäufe, die einem den Spaß am Tragen vermiesen können.

Eine Trageberatung ist wirklich gut investiertes Geld. Oder man lässt sich  vielleicht eine zur Geburt schenken und nicht die siebte Windeltorte 😉

Wir sind wirklich überzeugt vom Tragen. Auch heute erleichtert es uns hin und wieder den Alltag mit der kleinen Dame.

collage-didymos-sling-fidella_frickeltante

Eine Tragehilfe wollten wir auch haben, da der Papa nicht so scharf aufs Tuch binden ist und mit Schnallen ein bisschen männlicher ist.
Stimmt, 4.80 Meter müssen auch erstmal gebändigt werden und das braucht wirklich ein bisschen Übung.

Die haben wir auch schon vor der Geburt bestellt. Es wurde eine Fräulein Hübsch, eine tolle Tragehilfe wo das Rückenteil aus Tragetuch- und die Kopfstütze aus einem bunten oder gemustertem Stoff ist.

Kurz nachdem die kleine Dame da war, musste draußen die Wäsche aufgehangen werden und der Papa war einkaufen. Also ab ins Tuch mit dem Kind. Das Binden klappte wirklich spitze und von da an hatten wir ein richtiges Tragetuch-Baby.

Beim nächsten mal erzähle ich Euch die Vorteile vom Tragen und was zu beachten ist

Glück Auf!
Mela

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Frühjahrsputz im Blog

Nach dem Workshop in Köln hatte ich viele Ideen und Gedanken zu meinem Blog und seinem Aussehen.
Was mir nicht mehr gefallen hat, konnte ich schnell fest machen, aber was mir gefällt und verändert werden soll, war nicht so einfach.
Deswegen hat es jetzt etwas länger gedauert, aber ich bin fertig geworden.

Ein neues Theme (Blogdesign), ein neuer Header und ein neues Profilbild haben es auf meinen Blog geschafft. Schon alleine das Design auszuwählen war wirklich nicht so einfach. Es gibt einfach viel zu viele tolle Designs. Und ich konnte mich mal wieder nicht entscheiden.

Auch das Basteln am neuen Header hat etwas länger gedauert, da erst mal meine Ideen aufs Blatt bzw. auf den Bildschirm gebracht werden mussten.

Hier ein kleiner Einblick, hinter die Kulissen.

camera-profilbild-wand_frickeltante

Für das neue Profilbild habe ich etwa 200 Bilder, mit dem Selbstauslöser, von mir geschossen.
Es schwirren immer noch ganz viele Ideen und Gedanken in meinem Kopf herum. An dem ein oder anderen werde ich Euch die Tage auch mal teilhaben lassen.
Aber jetzt geht erst mal der „Neue“ Blog online.

Gefällt euch das neue Design?

Glück Auf!
Mela

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Zwölf von Zwölf im März

Heute ist der Zwölfte des Monats, also ist heute Zeit für 12 von 12. Wie das geht? Ganz einfach, man macht am 12. des Monats ganz viele Fotos. Und die Schönsten wählt man dann aus und zeigt diese in seinem Blog.
Und genau das mache ich heute.

broetchen-katze-turm-collage_frickeltante1. Heute morgen habe ich mich mit einer Freudin zum frühstücken und plaudern getroffen.
2. Wieder zu Hause, musste erstmal der Katzen Kater gekuschelt werden.
3. Während die kleine Dame einen Turm gebaut hat.

mittagessen-omaisst-header_frickeltante4. Zum Mittagessen gab es Fleischwurst Gulasch mit Mütze.
5. Bei uns bekommt auch die Oma etwas zu Essen.
6. In der Mittagspause der kleine Dame, habe ich mir Gedanken zu meinem neuen Header gemacht.

schnittmuster-smoothietobe-smoothiefertig_frickeltante7. Neue Oberteile werden benötigt.
8. Nach dem Schlafen, einen selbst gemachten Smoothie
9. Da noch etwas übrig blieb, haben wir den Rest einfach in eine Flasche geschüttet. So haben wir heute Abend noch etwas davon.

schleifen-bälle-schnullersuppe_frickeltante10. Mit einer lieben Freundin Überraschungen gebasltet.
11. Alle Bälle der kleinen Dame schonmal zusammen gesammelt.
12. Genau wie die Schnuller, die gleich sterilisiert werden.

Das war mein Tag am Zwölften. Schaut doch mal bei Draussen nur Kännchen vorbei, sie sammelt alle Beiträge in Ihrem Blog.

Glück Auf
Mela

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Blogst Basic Workshop in Köln

Am Sonnatg war es endlich soweit, ich bin zum Blogst Basic Workshop nach Köln gefahren. Schon auf der knapp einstündigen Fahrt kreisten meine Gedanken rund um das Thema Blog. Ich war richtig aufgeregt die anderen Mädels kennen zu lernen und mein kleines, aber feines Wissen zu erweitern, vor allen Dingen Ricarda und Bine kennen zu lernen, deren Blogs ich schon lange lese.

Angekommen, konnten wir uns kurz bei einem Kaffee stärken und auch schon kurz kennenlernen. Ricarda und Bine begrüßten uns und schon ging es los.

WillkommenBlogst_frickeltanteNamensschild_frickeltante

Nach einer kennenlern Runde, in der wir, in Dreier Gruppen eingeteilt, uns gegenseitig vorgestellt haben, ging es dann direkt richtig los. Ich fand es richtig spannend die anderen Mädels und ihre Blogs oder Blog Vorhaben mal etwas näher kennen zu lernen. Ich wurde auch vorgestellt und auch meine Blog Vergangenheit war kurz Thema.

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Danach startete der Workshop richtig, es ging um das Finden des Blog Namen, das Für und Wieder verschiedener Blogger Plattformen.

Ich war und bin echt stolz auf meinen Blognamen, auch den anderen schien es zu gefallen, wie ich meinen Blog genannt habe.
Auch die rechtlichen Aspekte wurden nicht außer Acht gelassen. Immer wieder ließen Ricarda und Bine persönliche Erfahrungen einfließen, was den ganzen Workshop sehr persönlich machte. Und vom Persönlichen kann man ja meist noch immer ein bisschen mehr lernen.

Gegen Mittag meldete sich dann bei allen Beteiligten der Hunger, nach etwa 3 Minuten Fußweg waren wir im Vapiano angekommen. Nachdem alle ihr Essen fotografiert  hatten (typisch Blogger), haben wir bei vielen Gesprächen unser köstliches Essen verspeist.

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Nach der Pause ging es dann mit der Fotografie weiter. Einen guten Blog machen ja bekanntlich nicht nur ein guter Text, sondern auch aussagekräftige Bilder aus.
Bine erklärte uns, wie man ein gutes Bild macht und was wir dafür alles benötigen. Das würde natürlich alles auf dem mitgebrachtem Block notiert.
Auch Photoshop war ein großes Thema und ich war wirklich froh, dass ich damit schon  gearbeitet habe und wusste was sich hinter „Ebenen“ verbirgt.

Immer wieder gab es Tipps und Kniffe wie das Bloggen für uns einfacher werden kann.

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Zu guter letzt ging es um „Social Media“. Facebook und Instagram sind für mich schon bekannt und die beiden Plattformen nutze ich schon ein ganze Zeit, auch für meinen Blog. Bei Twitter hatte ich wirklich ein paar Vorbehalte, aber man kann es sich ja mal ansehen und ausprobieren. Nach kurzer Einweisung haben wie alle einen Tweet in die Welt geschickt.
Auch hier gab es wieder Tipps wie man diese Kanäle nutzt, um auch neue Leser zu bekommen.
Zu guter letzt ging es noch um Pinterest. Diesen Social Media Kanal kannte ich zwar schon, aber genutzt habe ich es noch nie. Das wird sich aber bald ändern, denn ich bin total begeistert.

Leider neigte sich dann der Workshop auch schon dem Ende zu. Der Tag verging wirklich wie im Flug.
Einige mussten sich schon auf den Heimweg machen, der Rest von uns ist noch essen gegangen. Dort haben wir uns weiter vernetzt und Ideen ausgetauscht. Bine wusste sogar noch, dass ich die „Frickeltante“bin. Das hat mich richtig stolz gemacht.
Ein wirklich durch und durch gelungener Tag.

Ich hoffe die Kontakte bleiben bestehen, und wir schaffen alle den Weg in die Große weite Welt der Blogger.

Ein ganz dickes Dankeschön möchte ich nochmal an Ricarda und Bine aussprechen! Ihr habt den ganzen Tag so wunderbar gestaltet und alles sehr interessant rüber gebracht. Ich hätte Euch beiden noch weitere Stunden zuhören können.

Ich bin dann jetzt mal meine ganzen Ideen und Gedanken sortieren. Und dann geht es richtig los. Ihr werdet es sehen.

Liebste Grüße
Mela